Warum fühlen sich so viele Menschen im Frühling plötzlich schwer und müde, obwohl alles draußen aufblüht?
Der Frühling trägt Gold in sich. Licht. Duft. Neubeginn. Und manchmal auch: Schwere. Im Ayurveda hat jetzt die Kapha-Zeit begonnen. Draußen wird die Erde weich, Schnee schmilzt, Wasser kommt ins Fließen. Und was in der Natur geschieht, spiegelt sich im Körper. Kapha – das Prinzip aus Erde und Wasser – hat sich im Winter gesammelt.
Mit den ersten wärmeren Tagen beginnt es sich zu lösen. Was fest war, löst sich. Was still war, kommt in Fluss. Der Körper reagiert sensibel auf diese innere Bewegung. Schwere kann entstehen. Mehr Feuchtigkeit. Ein manchmal trägerer Geist. Das ist kein Defizit. Es ist dein Organismus im Dialog mit dem Frühling. Ein Wandel, der Zeit und Bewusstsein braucht.
Was jetzt gut tut? Wärme. Klarheit. Sanfte Rituale.
Wärme in deiner Küche:
- Gedünstetes Gemüse, Gewürze wie Ingwer oder Kurkuma, warmes Wasser, über den Tag verteilt. Weniger Rohes, weniger Süßes. Mehr Leichtigkeit.
- Vermeide schwer verdauliche Lebensmittel wie tierische Milchprodukte, Fisch, Fleisch, Rohkost, Weizen und Zucker.
- Bevorzuge basische Ernährung, viel gedünstetes Gemüse, gekochtes Getreide wie Quinoa und Bulgur.
- Über den Tag warmes Quellwasser schluckweise trinken.
So kannst du Allergien, Grippe und unreine Haut vorbeugen.
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Frühjahrsmüdigkeit im Ayurveda
Im Ayurveda spielt die Ernährung eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Sie gilt als eine der wichtigsten Grundlagen, um Körper, Geist und Stoffwechsel im Gleichgewicht zu halten. Denn nach ayurvedischem Verständnis ist nicht nur entscheidend, was wir essen, sondern auch wie, wann und in welcher Kombination wir unsere Nahrung zu uns nehmen.
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